Berichte & Bilder
Bundeswettbewerb München (01.-03.07.2011)
Vom 01. bis 03.07.2011 fand auf der Olympiaregattastrecke von 1972 in München-Oberschleißheim der Bundeswettbewerb im Jungen- und Mädchenrudern statt. Bei dieser Deutschen Meisterschaft im Kinderrudern starten in den einzelnen Bootsklassen die besten zwei Boote aus jedem Bundesland. Der SV Energie war seit 6 Jahren erstmals wieder bei einem Bundeswettbewerb dabei und gleich mit drei Sportlern vor Ort; Max und Matthias starteten im Leichtgewichtsdoppelzweier der 12- und 13-Jährigen und Konstantin im Einer des gleichen Jahrgangs. Der Bundeswettbewerb besteht aus einer 3000 m-Langstrecke, einem allgemeinathletischen Zusatzwettbewerb und der abschließenden Bundesregatta über 1000 m. Die Finals der Bundesregatta werden dabei nach den Ergebnissen der Langstrecke gesetzt.
Bereits am Donnerstag waren unsere drei Sportler mit der Berliner Mannschaft angereist, denn schon Freitag stand die Langstrecke auf dem Programm. Beide Boote waren erst am Nachmittag dran und mussten sich aufgrund von witterungsbedingten Unterbrechungen lange gedulden. Unterstützt von ihren Trainern Marcus und Valentin, die am Freitag früh privat angereist waren, fuhren die beiden Zweierruderer im Rahmen ihrer physischen Fähigkeiten ein gutes und stabiles Rennen. In der Endabrechnung erreichten sie in einem sehr engen Feld in 14:02 min den 10. Platz von 22 gestarteten Booten. Für Konstantin wurde es nach einer erneuten Unwetterunterbrechung ernst. Er fuhr ein beherztes, ausgeglichenes Rennen und konnte unterwegs gleich zwei Konkurrenten überholen, verlor dabei jedoch auch etwas Zeit. Konstantin kämpfte bis zum Schluss um jede Sekunde und gewann dadurch seine Abteilung. Er belegte mit einer Zeit von 14:16 min den achten Platz von 24 gestarteten Booten; war jedoch 10 s zu langsam um sich für das A-Finale zu qualifizieren.
Am Samstag stand dann der Zusatzwettbewerb an. Mit ihrer Mannschaft konnten Max und Matthias bei Übungen wie Tauziehen glänzen und damit ihre Abteilung gewinnen. Am Ende des Tages waren alle jedoch vor allem geschafft, auch die Trainer, die zunächst für ein Betreuerrennen vorgesehen waren, aus verschiedenen organisatorischen Gründen dann aber doch nicht starteten.
Den großen Abschluss und spannendsten Teil des BW stellte die Bundesregatta am Sonntag dar. Bereits im ersten Rennen konnte Konstantin sein Können unter Beweis stellen. Die Anspannung wurde durch einen Fehlstart deutlich. Beim zweiten Start ging dann aber alles glatt. Konstantin fuhr vorne mit und lag nach der Hälfte der Strecke auf Platz zwei - der Sportler von der Potsdamer RG hatte sich etwas eine Länge Vorsprung herausgefahren. 150 m vorm Ziel erhöhte Konstantin die Frequenz und hob im Ziel als Sieger des B-Finale die Arme in die Luft. Der Jungen-Doppelzweier wollte es Konstantin natürlich gleichtun und fand gut ins Rennen. Noch 500 m vor dem Ziel lagen die ersten fünf Boote fast gleichauf. Die beiden spurteten bis zum Schluss um die Medaillen, in einem engen Zieleinlauf reichte es zu Platz 3, in der Endabrechnung also Platz 9. Insgesamt waren alle drei mit ihrem Abschneiden zufrieden.
Der BW war für die drei in jedem Fall ein Erlebnis und gleichzeitig die erste Möglichkeit, mit Sportlern aus dem gesamten Bundesgebiet zusammenzukommen. Sportlich gesehen lässt sich besonders in den Kleinbooten ein hohes Niveau feststellen, wenngleich man sich bei manchen Booten wundert, wie schnell man mit suboptimaler Rudertechnik noch sein kann. Hier ist auch anzumerken, dass die Leistungen durch das stark unterschiedliche Bootsmaterial verzerrt werden. Dennoch ist bei unseren drei Sportlern noch viel Luft nach oben, besonders die letzten Wochen vorm BW verliefen sehr durchwachsen.
Die Trainer möchten den drei Sportlern hier noch einmal zu ihren Rennen und Medaillen gratulieren, mit der BW-Teilnahme haben sie ihre vor der Saison gesteckten Ziele erreicht und bereits Motivation für die nächste Saison gesammelt, wo es dann vielleicht auch fürs A-Finale reichen wird. Jetzt geht es erst mal in die verdiente Sommerpause, auf die sich Sportler und Trainer gleichsam freuen, bevor dann die Regatta in Werder die Herbstsaison einläutet.
Berliner Sommerregatta und Landesentscheid (4.-5.6.2011)
Der SV Energie war dieses Jahr wieder bei der Sommerregatta auf der Olympiaregattastrecke Berlin-Grünau vertreten. Schon am Samstagmorgen ging es mit den Langstreckenrennen des Landesentscheids los. Die Sieger und Zweitplatzierten des Landesentscheids qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb, der dieses Jahr auf der anderen deutschen Olympiaregattastrecke in München Oberschleißheim stattfindet. Es handelt sich also quasi um die Berliner Meisterschaft für die Kinder im Rudern.
Auf den 3000m starteten Konstantin im Einer und Matthias und Max im Leichtgewichtszweier der Altersklasse 12/13. Während auf die Ergebnisse dieser beiden Rennen gewartet wurde, ging Kilian zu seinem 300 m-Rennen an den Start, in dem er einen guten dritten Platz erreichte. Am Nachmittag folgten der Zusatzwettbewerb, ein allgemeinathletischer Test für die am Landesentscheid teilnehmenden Sportler und dann endlich die Siegerehrung für die Langstrecke. Konstantin ist mit nur 3s Rückstand auf der Langstrecke Zweiter hinter einem Sportler aus Leipzig geworden. Der Zweier, obwohl er in der Besetzung nur einmal vorher gefahren wurde, errang mit mehr als 20s Vorsprung den ersten Platz. Zum Abschluss des Tages erreichte Hoimar im 2000m-Einer Altersklasse 12 einen guten zweiten Platz.
Am Sonntag Morgen ging es dann mit den 1000m-Rennen des Landesentscheids weiter. Hier zeigten beide Boote wieder ihr Bestes; der Zweier wurde mit gutem Abstand Erster. Konstantins Einer wurde zwar wieder hinter dem Leipziger Zweiter. Da der Leipziger aber nicht am Landesentscheid teilnahm, wurden beide Boote Berliner Meister und qualifizierten sich für den Bundeswettbewerb in München.
Am Nachmittag setzten sich die Sportler noch einmal in die Einer um im 500 m-Rennen ihre die Schnelligkeit zu zeigen. Die beiden Leichtgewichte Max und Matthias hatten es schwer gegen ihre schwere teils ein Jahr ältere Konkurrenz, doch Konstantin zeigte noch einmal, was in ihm steckt und errang den zweiten Platz. Als drittes Leichtgewicht erruderte der ein Jahr jüngere Hoimar in seiner Altersklasse einen sehr guten zweiten Platz, leider um 0,4s vom Sportler aus Schmöckwitz geschlagen. Als krönenden Abschluss trauten sich die beiden Trainer selbst ins Ruderboot und fuhren mit ihren Trainerkolleginnen vom Friedrichshagener Ruderverein und vom Sportclub Berlin-Köpenick noch einen gesteuerten 500m-Vierer. Jedoch waren die Trainer zu schwer für das vom SCBK zur Verfügung gestellte Boot, plitschnass und mit vollem Boot waren sie nicht konkurrenzfähig.
An dieser Stelle möchte wir unseren Sportlern zu ihren erfolgreichen Rennen gratulieren, uns bei den mitfiebernden Eltern und Zuschauern bedanken und freuen uns mit unseren drei Landessiegern auf den Bundeswettbewerb in München (30.06.-03.07.)
Eure Trainer Marcus&Valentin.
Rüdersdorfer Frühjahrsregatta (14.-15.5.2011)
Berliner Frühregatta (30.4.-1.5.2011)
Ergometerrudern in Schwedt (26.2.2011)
Am 26. Februar fand wieder die 11. Schwedt-Open im Ergometerrudern statt, ein Event, an dem unsere Kindertruppe schon seit einigen Jahren erfolgreich teilnimmt. Auch dieses
Jahr waren wir selbstverständlich vertreten, wenn auch leider nur mit 2 Sportlern und genauso vielen Trainern. Schon bei unserer Ankunft wurde deutlich, dass die Teilnehmerzahl deutlich
abgenommen hat; neben uns waren nur zwei andere Berliner Vereine gemeldet.
Den Auftakt machte Hoimar von Sommerfeld, dessen Teilnahme aufgrund von Krankheit noch am Morgen unsicher war. Leider verfehlte er mit einem guten vierten Platz knapp das Treppchen, welches gut
eine halbe Stunde später von seinem Bruder Konstantin mit einem zweiten Platz errungen wurde. Eine starke Leistung, deren Eindruck leider durch einige Kunstpausen im Rennen getrübt wurde. Einen
krönenden Abschluss machte Marcus Creutzburg selbst mit seiner Teilnahme im Fun-Race, welches leider nur durch eine Konkurrentin besetzt war. Seine Leistung war natürlich nicht das Besiegen der
sportlichen Dame, sondern des inneren Schweinehundes, den er bei einem persönlichen 500m-Rekord auf der Strecke ließ.
Hier gleich das Angebot an alle Sportwilligen: Im nächsten Jahr wollen wir erneut in Schwedt teilnehmen und es wird wieder so ein Rennen geben, bei dem sich die Breitensportler und Eltern des SV Energie beweisen können.