Bundeswettbewerb 2015

Vom 01.07.2015-05.07.2015 waren wir, Jacki, Vicky und ich, beim Bundeswettbewerb. Am Mittwoch den 01.07. haben wir uns im Ruderleistungszentrum getroffen. Dort haben wir als Berliner Mannschaft für den Zusatzwettbewerb am Samstag geübt. Schon nach kurzer Zeit haben wir uns mit den Mädchen vom SRC Köpenick angefreundet und das sollte auch über die Regatta so bleiben.
Am nächsten Morgen ging es dann mit zwei Reisebussen nach Hürth bei Köln. In unserem ist die Klimaanlage ausgefallen, sodass wir uns bei 34 °C schon auf die Hitze zur Regatta vorbereiten konnten. Vor Ort erfuhren wir, dass wir am nächsten Tag wegen der Hitze 2000 m anstatt 3000 m auf der Langstrecke fahren mussten. Durch diese Änderung hieß es für alle Sportler noch früher aufstehen, da alle Rennen um 2 Stunden nach vorn verlegt wurden.

Die Langstrecke verlief für uns sehr erfolgreich. Die Zeiten waren sehr knapp, denn innerhalb weniger Sekunden kamen in unseren Rennen mehre Boote ins Ziel, so dass 2–3 Sekunden schon über das Finale entscheiden konnten. Der Zweier mit Jacki und Vicky sicherte sich eine gute Startposition im C-Finale und ich kam im Einer ins B-Finale.

Am nächsten Tag stand dann der Zusatzwettbewerb auf dem Plan. Wieder gab es eine kleine Änderung, denn es waren anstatt 8 Übungen nur noch 7 Übungen zu meistern – Hockey fiel weg. Die Übungen waren zum Teil wegen der Wärme schwer zu machen, da man sich z. B. über eine heiße Bank ziehen musste.
Durch die Erfolge am Freitag und beim Zusatzwettbewerb war die Berliner Mannschaft am Samstag auf dem 3. Platz. Dann war auch schon Sonntag und es ging auf die 1000 m-Kurzstrecke. Mein Rennen verlief sehr gut und ich gewann mein Finale. Aufgrund des anstrengenden Wochenendes hatte der Zweier Schwierigkeiten, sich gegen die starke Konkurrenz aus ganz Deutschland durchzusetzen. Wegen eines starken Gewitters musste die Kurzstrecke abgebrochen werden, wodurch sich der weitere Ablauf nach hinten verschob. Insgesamt belegte die Berliner Mannschaft Platz 3.
Als alle Rennen durch waren, ging es ans Verladen der Boote und danach auf den Weg nach Hause. Nach einem langen und anstrengenden Regattawochenende kamen wir gegen Mitternacht wieder in Berlin an. Alles in einem war es ein sehr anstrengendes, warmes, aber schönes Wochenende.

Vivi

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