42. FISA World-Masters-Regatta in Hazewinkel / Belgien

Unser derzeit sehr kleines, aber auch sehr aktives Mastersteam mit Sabine, Grit und mir ließ es sich  nicht nehmen zur diesjährigen World Masters Regatta nach Belgien zu fahren, die von Do, 10.09. bis So, 13.09.2015 stattfand.
Was bleibt nun im Nachgang hängen, von dieser Mammutregatta mit wieder mehr als dreitausend Teilnehmern?
…, dass es eine Regatta war, die einerseits ganz ordentlich organisiert war, andererseits aber nicht mit dem Flair der Regattabahnen von Duisburg, München oder Poznan mithalten konnte.
…, dass die einzelnen Läufe einen Startabstand von nur drei Minuten hatten, um die vielen Läufe überhaupt über die Strecke bringen zu können.

…, dass es an allen Tagen faire Bedingungen für alle acht Bahnen mit ziemlich heftigem, mittlerem, leichtem und ganz leichtem Gegenwind gab.

…, dass wir an den dreieinhalb Tagen in insgesamt vierzehn verschiedenen Boots- und Altersklassen an den Start gingen.

…, dass sich unsere beiden Frauen  hervorragend in Szene setzen konnten.
…, dass auch die Mixrennen immer anspruchsvoller werden.
…, dass es für uns acht Siege, drei zweite Plätze, zwei dritte Plätze und einen vierten Platz gab.

Sabine bestätigte dabei wieder einmal, dass sie zu den weltbesten Skullerinnen in ihrer und der nächstjüngeren Altersklasse gehört. Sie ging in neun Rennen an den Start und war an jedem unserer acht Siege beteiligt (zweimal im Einer in den Ak C + D, zweimal im Doppelzweier mit Grit in den Ak C + D, zweimal im Doppelvierer in den Ak B + C, zweimal im Mixzweier mit mir in den Ak C + E).

Grit stand ihr aber nicht viel nach. Sie ging zwar nur dreimal an den Start (in den beiden Zweiern mit Sabine und im Doppelvierer der Ak C), konnte aber dafür in jedem Rennen am Siegersteg anlegen und sich die hübschen Medaillen umhängen lassen. Was für eine Bilanz.
Für mich verliefen die Männerrennen mit einem dritten Platz und zwei zweiten Plätzen im Einer, einem zweiten Platz im Doppelvierer und einem vierten Platz im Doppelzweier fast wie vorher gesagt, doch so richtig zufrieden war ich damit natürlich nicht.

Martin Schütze

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